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Kinderkrebs: Neuroblastom und DIPG

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Letzte Aktualisierung: 10.08.2020 · automatisch geprüft, stichprobenartig geprüft

# Symptome und Phasen des Neuroblastoms

Das Neuroblastom entwickelt sich sehr unterschiedlich, je nachdem, in welchem Alter es entdeckt wird, wie schnell es wächst und ob es sich ausgebreitet hat. Manche Tumoren wachsen langsam und verursachen lange Zeit nur wenige Symptome; andere wachsen aggressiv und führen schnell zu schwerwiegenden Symptomen. In diesem Tab wird beschrieben, welche Symptome zu welchen Zeiten auftreten können und wie sie sich auf das tägliche Leben auswirken.

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Frühstadium (beschränkt auf den Herkunftsort)

Im frühesten Stadium befindet sich der Tumor noch hauptsächlich an einer Stelle — normalerweise im Abdomen, manchmal in der Brust oder im Hals. Viele Kinder haben derzeit **keine oder nur sehr wenige Symptome**.

**Beobachtbare Phänomene: **
- Eine fühlbare Schwellung oder ein Knoten im Bauch (normalerweise auf einer Seite), die zufällig von Eltern oder Arzt entdeckt wurde
- Leicht geschwollener Bauch
- Mögliche gastrointestinale Probleme, wenn der Tumor gegen Organe drückt, wie Verstopfung oder Essstörungen
- Normalerweise keine Schmerzen oder körperlichen Beschwerden

**Was es für den Alltag bedeutet:**
Kinder im Frühstadium fühlen sich normalerweise normal. Sie spielen, essen und schlafen wie andere Kinder. Die Schwellung wird jedoch häufig entdeckt, weil Eltern oder Kinderärzte sich während einer Untersuchung abnormal fühlen oder weil aus einem anderen Grund versehentlich ein Bauchfoto oder ein Ultraschall gemacht wurde.

**Zahlen zu dieser Phase: **
Ungefähr 40— 50% aller Kinder mit Neuroblastom haben zum Zeitpunkt der Entdeckung bereits eine Metastasierung (siehe weiteres Stadium). Die andere Hälfte leidet an einer Erkrankung, die sich auf die Bauchhöhle oder den Brustkorb beschränkt. Das Überleben in diesem frühen Stadium ist deutlich besser als in umfangreicheren Stadien. Bei Kindern unter 18 Monaten mit eingeschränkter Erkrankung liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate bei etwa 80— 90% (globale Daten, 2020—2023).

**Wichtig: ** Diese Zahlen beziehen sich auf große Gruppen von Kindern. Die individuelle Prognose hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich der genetischen Merkmale des Tumors (z. B. MyCN-Erweiterung) und des Alters.

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Lokales ausgedehntes Stadium (Wachstum in das umliegende Gewebe)

Wenn der Tumor größer wird, sich aber noch nicht auf entfernte Körperteile ausgebreitet hat, spricht man von einer lokal ausgedehnten Erkrankung. Der Tumor drückt dann häufiger gegen benachbarte Organe oder wächst im Zwischenraum zwischen Lunge oder Bauchorganen.

**Beobachtbare Phänomene: **
- Stärker sichtbare oder fühlbare Bauchschwellung
- Schmerzen oder Beschwerden im Bauch oder in der Brust
- Verstopfung, die schwieriger zu behandeln ist
- Mögliche Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder Stuhlgang (wenn der Tumor gegen die Nieren oder den Darm drückt)
- Kurzatmigkeit oder leichtes Engegefühl (bei Tumoren in der Brust)
- Müdigkeit und Appetitlosigkeit
- Blässe (aufgrund einer möglichen Anämie)
- Fieber ohne klare Infektion

**Was es für den Alltag bedeutet:**
Kinder haben jetzt möglicherweise größere Schwierigkeiten mit normalen Aktivitäten. Sie möchten vielleicht weniger spielen, ermüden schneller und essen schlechter. Eltern stellen fest, dass ihr Kind nicht mehr wie sie selbst aussieht — leiser, schläfriger, weniger lebhaft. Wenn es Schmerzen hat, kann es für das Kind schwierig sein, sich in der Schule zu konzentrieren oder längere Zeit aufzusitzen.

**Zahlen zu dieser Phase: **
Wie lange diese Phase genau dauert, ist sehr unterschiedlich. Manche Kinder haben Symptome über mehrere Wochen, andere über Monate. Bei Kindern im Alter von 1—5 Jahren mit lokal ausgedehnter Erkrankung ohne weitere Metastasen liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate bei etwa 50-70% (abhängig von anderen Risikofaktoren; globale Daten, 2018—2022).

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Metastasierendes Stadium (Ausbreitung auf entfernte Stellen)

Dies ist das am weitesten fortgeschrittene Stadium. Der Tumor hat sich auf andere Organe ausgebreitet, normalerweise auf Knochen, Knochenmark, Leber, Lunge oder Haut.

**Beobachtbare Phänomene: **
- Alle Symptome des lokal ausgedehnten Stadiums, jedoch schwerwiegender
- Knochenschmerzen oder Bein- und Armschwellung (wenn das Knochenmark betroffen ist)
- Blutergüsse, Nasenbluten oder andere Blutungsstörungen (aufgrund der betroffenen Blutzellen)
- Geschwollene Lymphknoten im Nacken, in der Achselhöhle oder in der Leistengegend
- Hautklumpen oder ein pusterartiger Hautausschlag (insbesondere bei Neuroblastomen mit Hautmetastasen)
- Möglicherweise geschwollene Leber (tastbar auf der rechten Bauchseite)
- Starke Müdigkeit und Blässe
- Gewichtsverlust oder Wachstumsstörungen
- Fieber, das länger anhält
- In seltenen Fällen: unkoordinierte Augenbewegungen oder spastische Reaktionen (Opsoklonus-Myoklonussyndrom), unwillkürliche Muskelkontraktionen

**Was es für den Alltag bedeutet:**
Kinder fühlen sich erheblich kränker. Sie können an mehreren Stellen Schmerzen haben, sind sehr erschöpft und haben Schwierigkeiten mit alltäglichen Dingen wie Schule, Spielen oder selbstständigem Essen. Wenn das Knochenmark betroffen ist, entstehen Infektionen leichter und das Kind kann sich häufig grippeähnlich fühlen. Der Alltag steht vollständig im Zeichen der Krankheit.

**Zahlen zu dieser Phase: **
Dies ist das schwerwiegendste Stadium. Bei Kindern älter als 18 Monate mit metastasiertem Neuroblastom (hochriskante Erkrankung) beträgt das Fünfjahresüberleben ohne Behandlung praktisch 0%. Mit intensiver Behandlung — Chemotherapie, Bestrahlung, Stammzelltransplantation — beträgt das Fünfjahresüberleben etwa 40–50% für diese Gruppe (globale Daten, 2018–2023). Dies unterscheidet sich jedoch stark je nach Alter, genetischen Merkmalen des Tumors und wie gut das Kind auf die Behandlung anspricht.

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Behandlungsphase: Nebenwirkungen und Symptome durch Therapie

Sobald die Behandlung beginnt (Chemotherapie, Bestrahlung, Stammzelltransplantation oder Immunotherapie), kommen neue Symptome hinzu, die aus der Therapie selbst entstehen.

**Beobachtbare Phänomene: **
- Übelkeit und Erbrechen (sehr häufig)
- Mundausschlag oder Mundschmerzen, Schwierigkeiten beim Essen
- Haarausfall (bei einigen Chemotherapieschemata)
- Infektionen durch geschwächte Immunabwehr (Fieber, entzündete Wunden)
- Hautprobleme an bestrahlten Stellen
- Extreme Müdigkeit und Schläfrigkeit
- Blutarmut (noch mehr Müdigkeit, Kurzatmigkeit)
- Durchfall oder schwere Verstopfung
- Husten oder Kurzatmigkeit (bei Lungenproblemen als Nebenwirkung)
- Nierenschäden (häufigeres Wasserlassen, ungewöhnliche Urinwerte)
- In einigen Fällen: allergische Reaktionen auf Medikamente

**Was es für den Alltag bedeutet:**
Die Behandlungsphase ist körperlich und psychisch belastend. Kinder verbringen viel Zeit im Krankenhaus, werden häufig von Medikamenten krank, haben Schmerzen oder Unbehagen bei Injektionen und Infusionen und können nicht zur Schule gehen. Eltern müssen ständig auf Infektionen oder schwerwiegende Nebenwirkungen achten.

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Remissionsphase (nach Behandlung, bei positivem Ansprechen)

Wenn der Tumor nach der Behandlung stark geschrumpft ist oder verschwunden ist, spricht man von Remission. Dies bedeutet nicht unbedingt, dass der Tumor vollständig weg ist; manchmal sind noch kleine Reste sichtbar.

**Beobachtbare Phänomene: **
- Allmähliches Verschwinden von Symptomen: Schmerzen lassen nach, Appetit kehrt zurück, Energie steigt
- Schwellungen im Bauch, in den Beinen oder an anderen Stellen nehmen ab
- Haut- und Mundprobleme heilen
- Haarwuchs beginnt wieder
- Allgemeines Gefühl der Genesung und Rückkehr zur normalen Energie
- Mögliche Nebenwirkungen der Behandlung, die bestehen bleiben (Müdigkeit, Empfindlichkeit der Haut)

**Was es für den Alltag bedeutet:**
Dies ist ein wichtiger Wendepunkt. Kinder kehren allmählich zu normalen Aktivitäten zurück: zur Schule, treffen Freunde, spielen. Eltern fühlen sich weniger konstant in Panik, obwohl regelmäßige Untersuchungen und Tests erforderlich bleiben, um einen Rückfall (Rückkehr des Tumors) frühzeitig zu erkennen.

**Zahlen zu dieser Phase: **
Die mediane Zeit zur Remission (falls diese eintritt) beträgt im Durchschnitt 3–6 Monate nach Beginn der Behandlung, abhängig vom Behandlungsschema. Nicht alle Kinder erreichen Remission; etwa 70–80% der Kinder mit hochriskantem Neuroblastom sprechen gut auf die anfängliche Chemotherapie an. Kinder, die in Remission gehen, haben — statistisch gesehen — ein besseres Überleben, aber das Risiko eines Rückfalls bleibt bestehen, besonders in den ersten 2–3 Jahren.

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Rückfall oder Progression (Rückkehr der Krankheit)

Leider kann Neuroblastom zurückkehren, entweder weil noch ein Tumor vorhanden war oder als völlig neues Wachstum. Dies kann Monate bis Jahre nach der Behandlung geschehen.

**Beobachtbare Phänomene: **
Dies hängt davon ab, wo der Tumor zurückkommt:
- Erneute Bauch- oder Brustschmerzen
- Zurückgekehrte Schwellungen im Bauch oder Körper
- Neue oder wiederkehrende Blutergüsse, Nasenbluten
- Zunehmende Müdigkeit
- Verminderter Appetit, Gewichtsverlust
- Knochen- oder Gelenkschmerzen (falls Knochenmarkrückfall)
- Kurzatmigkeit
- Neurologische verschijnselen (moeilijkheden met evenwicht, visuele problemen) als het zenuwstelsel wordt aangetast

**Was es für den Alltag bedeutet:**
De terugkeer van symptomen is emotioneel een klap. Kinderen kunnen bang zijn voor opnieuw intensieve behandeling. Ouders voelen herboren hoop en angst tegelijk. Nieuwe behandeling (indien mogelijk, soms experimentele therapieën) vereist opnieuw veel ziekenhuisbezoeken en ingrepen.

**Zahlen zu dieser Phase: **
Ongeveer 15–20% van kinderen met hoogrisiconeuroblastoom krijgt recidief, meestal binnen 2 jaar na eerste behandeling. Voor kinderen met recidief is de overleving zonder verdere succesvolle behandeling beperkt. Met herbehandeling bedraagt de vijfjaarsoverleving na recidief ongeveer 10–20%, wat aantoont hoe ernstig terugkeer is (globale data, 2018–2023).

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Wann Sie Ihren Arzt kontaktieren sollten

Het is belangrijk regelmatig afspraken in te houden en onmiddellijk contact op te nemen bij:

- **Koorts boven 38,5 °C** (zeker als je kind chemotherapie krijgt of onlangs heeft gehad)
- **Ernstige bloedingen** (neus, tandvlees, zwaar bloedend wondje)
- **Plotselinge ernstige pijn** die niet met thuismiddelen afneemt
- **Ernstige misselijkheid of braken** dat eten en drinken onmogelijk maakt
- **Kortademigheid, benauwdheid** of zeer snel hartslag
- **Sterke toename van zwellingen** in buik, benen of andere plaatsen
- **Neurologische veranderingen:** plotseling oncoördinatie, bewegingsstoornis, visuele problemen of bewustzijnsverlies
- **Tekenen van infectie** op plaatsen met infuus, wondje of andere plaatsen
- **Aanhoudende koorts zonder duidelijke oorzaak**
- **Ernstige vermoeidheid of ongebruikelijk gedrag:** als je kind heel anders is dan normaal

Regelmatige vervolgafspraken zijn essentieel, ook als je kind zich goed voelt, omdat tumoren en recidieven niet altijd voelbare symptomen veroorzaken voordat ze op onderzoek of scan worden ontdekt.

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_Diese Informationen ersetzen niemals das Urteil eines Arztes. Bespreche deine Situation immer mit deinem Behandler._

Die Phasen in Zahlen

Keine Zahlen pro Phase

Zahlen pro Phase werden nur für Krebserkrankungen erfasst, bei denen bei der Diagnose dokumentiert wird, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist. Bei dieser Krankheit beschreiben die Phasen den Krankheitsverlauf, und es gibt keine separaten Sterbe- oder Überlebenszahlen dafür.

Eine Zahl über Tausende von Menschen sagt nichts über einen Menschen aus. Diese Zahlen gelten für alle Altersgruppen, Gesundheitszustände und Gesundheitssysteme zusammen. Was sie für deine Situation bedeuten, kann dir nur dein eigener Behandler sagen.

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Verwendete Quellen

Über jeder Quelle steht in einem Satz, worum es in der Forschung geht, damit du dich nicht auf einen englischen Fachtitel verlassen musst. Mehr Studien über Kinderkrebs: Neuroblastom und DIPG findest du unter Veröffentlichungen und Studien.

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codex.care gibt keine medizinische Beratung. Bespreche Beschwerden, Medikamente und Behandlungsentscheidungen immer mit deinem Behandler.