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Alzheimer

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Letzte Aktualisierung: 10.08.2020 · automatisch geprüft, stichprobenartig geprüft

# Ernährung und Alzheimer

Schutzende Nährstoffe

Es wird untersucht, welche Nährstoffe möglicherweise das Alzheimer-Risiko senken können.

UntersuchtiPositive Ergebnisse in klinischen Studien, noch keine Standardbehandlung
ist die Rolle von Omega-3-Fettsäuren, besonders Docosahexaensäure (DHA), die in fettreichen Fischen vorkommt. In Tierversuchen hat sich gezeigt, dass DHA kognitive Funktionen verbessern und Zellschädigungen verringern kann. Auch

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ist Selen, ein Spurenelement, das besonders in Nüssen, Samen und Fisch enthalten ist. Forschung deutet darauf hin, dass Selen möglicherweise Schutz vor bestimmten schädlichen Stoffen bieten kann.

Vitamine aus Gemüse, Obst und Vollkornprodukten werden ebenfalls

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für ihre potenzielle Rolle untersucht. Es geht vor allem um B-Vitamine und Antioxidantien. Dies entspricht dem größeren Muster, dass eine Ernährung mit viel pflanzlichem Material auf Bevölkerungsebene mit besserer Gehirngesundheit assoziiert ist.

Aminosäuren und Eiweißmuster

Jüngste Forschung

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die Rolle bestimmter Aminosäuren, wie Valin, im Zusammenhang mit genetischen Risikofaktoren für Alzheimer. Dies deutet darauf hin, dass das Muster der Proteinaufnahme möglicherweise Einfluss auf das Gehirnrisiko bei bestimmten Menschen haben kann. Es ist noch zu früh, um persönliche Ratschläge daraus abzuleiten, aber es weist darauf hin, dass nicht nur die Menge, sondern auch die Zusammensetzung von Proteinquellen relevant sein kann.

Kohlenhydrate und Gehirndurchblutung

Die Beziehung zwischen Kohlenhydrataufnahme und Demenzrisiko ist

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. Studien zeigen, dass die Balance von Blutzucker und Insulin einen Einfluss auf die Durchblutung des Gehirns und auf die Gefäßstruktur haben kann. Ein anhaltender prädiabetischer Zustand (Vorstufen von Diabetes) ist mit Veränderungen in der Gehirnstruktur verbunden. Das bedeutet nicht, dass bestimmte Diäten "besser" oder "schlechter" sind, aber es bedeutet, dass die Bedeutung einer stabilen Glukosestoffwechselfunktion Anerkennung findet.

Lebergesundheit und Ernährung

Weil die Leber und der Darm die Ernährung verarbeiten, wird auch

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untersucht, wie Ernährungsmuster die Lebergesundheit beeinflussen, und wie dies wiederum mit Neurodegeneration verbunden sein kann. Dies ist noch Forschungsgebiet und direkte Ketten sind nicht etabliert.

Darmmikrobiota

Die Bakterien in deinem Darm spielen eine Rolle dabei, wie Nährstoffe aufgenommen werden und wie die Immunantwort funktioniert.

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ist, wie Ernährung diese Darmbakteriengemeinden beeinflusst, und ob dies indirekt die Gehirngesundheitsrisiken verändern kann. Dieses Feld steckt noch in den Anfängen, bildet aber ein Fokusgebiet in der Forschung zu neurodegenerativen Krankheiten.

Ernährung und Medikamentengebrauch

Bei Alzheimer werden Medikamente verschrieben, die deine Gehirnaktivität beeinflussen. Bestimmte Nährstoffe und Nahrungsergänzungsmittel können

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Einfluss darauf haben, wie Medikamente wirken. Dies ist personen- und medikamentspezifisch. Bespreche deshalb Ernährungsentscheidungen und Nahrungsergänzungsmittel immer mit deinem Apotheker oder Arzt, besonders wenn du bereits Medikamente nimmst.

Was nicht funktioniert oder nicht empfohlen wird

AbgerateniNachgewiesenermaßen unwirksam oder schädlich, oder gefährlich in Kombination mit deiner Behandlung
ist Selbstdiagnose durch Ernährungsumstellung. Alzheimer ist eine medizinische Erkrankung, die spezialisierte Versorgung erfordert. Ernährung kann ein Teil deiner Gesamtgesundheit sein, ersetzt aber keine Behandlung.

Auch

AbgerateniNachgewiesenermaßen unwirksam oder schädlich, oder gefährlich in Kombination mit deiner Behandlung
ist das Befolgen von nicht bewiesenen "Wunder-Diäten", die im Internet gegen Demenz angepriesen werden. Dies kann teuer, verwirrend und schädlich sein, besonders wenn es bedeutet, dass du echte medizinische Versorgung vermisst.

Praktische Überlegungen

Für viele Menschen mit Alzheimer wird Essen selbst schwieriger, wenn die Krankheit fortschreitet: Kauen, Schlucken und das Erkennen von Hungergefühlen können sich verändern. In späteren Stadien

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ist, wie ernährungstechnische Unterstützung (speziell entwickelte Ernährungsprodukte, angepasste Konsistenz) und Umgebungsanpassungen helfen, genug Kalorien und Nährstoffe aufzunehmen.

In früheren Stadien kann es praktischer sein, gemeinsam mit einem Ernährungsberater festzustellen, welche Ernährungsmuster deine persönlichen Gesundheitsprioritäten unterstützen — zum Beispiel stabile Blutzuckerwerte, Herzgesundheit oder Gewichtskontrolle. Dies unterscheidet sich von Person zu Person.

Fragen an deinen Behandler

Frag deinen Arzt oder Ernährungsberater:
- Ob es Nährstoffe oder Nahrungsergänzungsmittel gibt, die speziell für deine Situation relevant sind
- Wie du Medikamente in Bezug auf Mahlzeiten am besten einnehmen kannst
- Ob dein Ernährungsmuster zu eventuellen anderen Krankheiten passt, die du hast (Diabetes, Herzerkrankung, Nierenproblemen)

_Diese Informationen ersetzen niemals das Urteil eines Arztes. Bespreche deine Situation immer mit deinem Behandler._

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Verwendete Quellen

Über jeder Quelle steht in einem Satz, worum es in der Untersuchung geht, damit du dich nicht auf einen englischen Fachausdruck verlassen musst. Weitere Studien über Alzheimer findest du unter Veröffentlichungen und Studien.

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codex.care gibt keine medizinische Beratung. Bespreche Beschwerden, Medikamente und Behandlungsentscheidungen immer mit deinem Behandler.