Dystrophie ist der allmähliche Rückgang oder Verfall von Gewebe, normalerweise Muskelgewebe, weil Zellen nicht richtig versorgt oder gesteuert werden. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich 'schlechte Versorgung'. Bei Muskeldystrophie zum Beispiel sorgt eine vererbliche Anomalie dafür, dass Muskelzellen langsam absterben und durch Bindegewebe oder Fett ersetzt werden, wodurch die Muskelkraft abnimmt. Der Umfang der Dystrophie kann durch körperliche Untersuchung, Blutuntersuchung oder manchmal durch eine Muskelbiopsie festgestellt werden. Auf einer Informationsplattform über unheilbare Krankheiten kommt das Wort oft bei vererblichen Muskelerkrankungen vor, wobei der Verfall von Gewebe das zentrale Merkmal der Krankheit ist.
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Medizinisches Wörterbuch
Dystrophie
ist der allmähliche Verfall von Gewebe, normalerweise Muskelgewebe, durch eine zugrunde liegende Erkrankung.
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