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Pulmonale Hypertonie

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Letzte Aktualisierung: 10.08.2020 · automatisch geprüft, stichprobenartig geprüft

# Ernährung bei pulmonaler Hypertonie

Einleitung Bei pulmonaler Hypertonie spielen Ernährungsentscheidungen eine Rolle für die Erhaltung des Körpergewichts, die Herzfunktion und die Verarbeitung von Medikamenten. Die Forschung zu spezifischen Diäten für diese Krankheit ist noch begrenzt, aber aus Studien zu Herzerkrankungen und verwandten Erkrankungen ergeben sich einige Richtlinien. Dieser Reiter beschreibt, welche Ernährungsmuster untersucht werden und was darüber bekannt ist.

Ernährung mit Aufmerksamkeit für Flüssigkeits- und Salzausgleich

UntersuchtiPositive Ergebnisse in klinischen Studien, noch keine Standardbehandlung

Bei pulmonaler Hypertonie kann das rechte Herz unter Druck geraten und Flüssigkeit im Körper ansammeln (Flüssigkeitsretention). Daher wird vielen Patienten empfohlen, die Flüssigkeitszufuhr und den Salzgebrauch im Auge zu behalten. Dieser Ansatz unterscheidet sich je nach Person und Krankheitsstadium.

Die Einschränkung der Salzzufuhr kann helfen, Flüssigkeitsansammlung zu verhindern. Studien zu Herzinsuffizienz zeigen, dass ein salzarmes Ernährungsmuster zu weniger Beschwerden und besseren Blutdruckwerten beitragen kann. Dies wurde bei pulmonaler Hypertonie nicht spezifisch untersucht, aber der Wirkmechanismus scheint relevant: Salz beeinflusst, wie viel Wasser der Körper speichert, und das kann die Belastung des Herzens erhöhen.

Auch der Flüssigkeitsausgleich erfordert Aufmerksamkeit: Zu viel Flüssigkeit kann Flüssigkeitsansammlung verschlimmern, zu wenig kann Probleme mit Nieren- und Herzfunktion verursachen. Dies ist stark persönlich und muss im Einzelfall besprochen werden.

*Risiken:* Eine übermäßige Salzeinschränkung kann Elektrolytstörungen verursachen. Dies muss zusammen mit dem Behandler oder Ernährungsberater festgelegt werden, besonders da bestimmte Medikamente den Flüssigkeitsausgleich beeinflussen.

Mediterranes Ernährungsmuster

UntersuchtiPositive Ergebnisse in klinischen Studien, noch keine Standardbehandlung

Das mediterrane Muster — viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Fischöl, Nüsse und Olivenöl, wenig rotes Fleisch — wird seit Jahrzehnten bei Herzerkrankungen untersucht. Das Muster stammt aus der Ernährung von Ländern rund um das Mittelmeer.

Große Studien (beispielsweise die PREDIMED-Studie) zeigten, dass dieses Muster Entzündungsstoffe im Körper senken und Blutdruckwerte verbessern kann. Diese Wirkungen können auch für pulmonale Hypertonie relevant sein, da Entzündungsprozesse und Blutdruckregelung eine Rolle spielen.

Für pulmonale Hypertonie selbst wurden keine randomisierten Studien durchgeführt, aber die Logik des Musters — viele Nährstoffe, weniger gesättigtes Fett und weniger Salz — passt zu dem, was bei verwandten Erkrankungen hilft.

*Risiken:* Das Muster kann gut an die Salz- und Flüssigkeitsbeschränkungen angepasst werden, die bei pulmonaler Hypertonie erforderlich sind.

Bewegung und Gewichtsmanagement

UntersuchtiPositive Ergebnisse in klinischen Studien, noch keine Standardbehandlung

Das Körpergewicht spielt bei pulmonaler Hypertonie eine Rolle: Sowohl schweres Untergewicht als auch Übergewicht können die Herzfunktion belasten. Ein gesundes Gewicht hilft dem Herzen, effizienter zu arbeiten.

Aktuelle Forschung zu körperlicher Aktivität bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigt, dass regelmäßige, mäßige Bewegung Entzündungsmarker senken und die Herzfunktion verbessern kann. Dies gilt auch für Menschen mit pulmonaler Hypertonie, obwohl Intensität und Art der Bewegung je nach Person sehr unterschiedlich sind und medizinisch gut abgestimmt werden müssen.

Ernährung und Bewegung hängen zusammen: Zusammen bestimmen sie das Körpergewicht und die allgemeine Gesundheit.

*Risiken:* Eine zu schnelle Gewichtsveränderung (sowohl Abnahme als auch Zunahme) kann die Herzfunktion stören. Dies muss unter Anleitung geschehen.

Proteinreiche Ernährung

UntersuchtiPositive Ergebnisse in klinischen Studien, noch keine Standardbehandlung

Ausreichend Protein ist notwendig für Muskelstärke und allgemeine Körperpflege. Bei chronischen Erkrankungen kann das Risiko von Muskelabbau zunehmen, was auch bei pulmonaler Hypertonie relevant ist.

Forschung zu Ernährung und Herzinsuffizienz deutet darauf hin, dass mäßige Proteinaufnahme — besonders aus Fisch, Geflügel und pflanzlichen Quellen — dem hohen Fleischkonsum vorgezogen wird. Dies hängt mit den Entzündungsverhältnissen zusammen, die diese Lebensmittel mit sich bringen.

Für pulmonale Hypertonie spezifisch wurde dies nicht umfassend untersucht, aber die Prinzipien stimmen mit der allgemeinen Herzgesundheit überein.

*Risiken:* Bestimmte Proteinquellen (besonders rotes Fleisch) können Entzündungen fördern. Übermäßige Proteinzufuhr kann auch die Nieren- und Leberfunktion belasten, besonders bei Patienten, die bestimmte Medikamente einnehmen.

Ernährung und Arzneimittelwirkung

UntersuchtiPositive Ergebnisse in klinischen Studien, noch keine Standardbehandlung

Nährstoffe und Medikamente können sich gegenseitig beeinflussen. Zum Beispiel kann Vitamin K (in dunkelgrünem Blattgemüse reichlich vorhanden) bestimmte Blutverdünner weniger wirksam machen; bestimmte Kräuterpräparate können Herzmedikamente stören.

Bei pulmonaler Hypertonie, wo meist verschiedene Medikamente erforderlich sind, ist es wichtig, dass der Ernährungsberater und der Behandler wissen, was gegessen wird, damit Wechselwirkungen vermieden werden können.

*Risiken:* Unkontrollierte Ernährungsumstellungen können die Medikamentenwirkung beeinträchtigen. Dies sollte immer zunächst mit dem Behandler besprochen werden.

Ernährung abgestimmt auf die Person

Ernährungsentscheidungen bei pulmonaler Hypertonie sind Maßarbeit. Sie hängen von Typ und Schweregrad der Erkrankung, den verwendeten Medikamenten, eventuellen Nieren- oder Lebererkrankungen und persönlichen Vorlieben ab. Ein Ernährungsberater mit Erfahrung in Herzerkrankungen kann helfen, einen Ernährungsplan zu erstellen, der zu deiner Behandlung passt und den du selbst einhalten kannst.

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_Diese Informationen ersetzen niemals das Urteil eines Arztes. Bespreche deine Situation immer mit deinem Behandler._

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Verwendete Quellen

Über jeder Quelle steht in einem Satz, worum es in der Forschung geht, damit du dich nicht auf einen englischen Facttitel verlassen musst. Weitere Studien über Pulmonale Hypertonie findest du bei Veröffentlichungen und Studien.

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codex.care gibt keine medizinische Beratung. Bespreche Beschwerden, Medikamente und Behandlungsentscheidungen immer mit deinem Behandler.